Unsere Arbeit

UNSERE ARBEIT

LEITLINIE

1. WALD UND NATUR

2. MENSCH UND NATUR

 

Für Generationen

Unser Antrieb ist es, dass der Wald in seiner Eigenheit, Vielfalt und in all seinen Funktion zukünftigen Generationen zur Verfügung steht.

 

Gemeinsam

Es ist unsere Überzeugung, dass der nachhaltige Schutz unserer Waldlebensräume nur durch Kooperation gelingen kann. Daher streben wir eine Zusammenarbeit mit Waldbesitzern, Landwirten, Naturschützern, Fachleuten, Spezialisten, Laien und allen Engagierten an, um gemeinsame zielführende und erfolgreiche Konzepte zu entwickeln und umtusetzen.

 

Nutzung

Der Wald war schon immer auch ein Rohstofflieferant für den Menschen. Wir sind der Überzeugung, dass der Wald auch weiterhin vom Menschen genutzt werden darf. Doch müssen wir die Grenzen akzeptieren, die durch die Aufrechterhaltung ALLER Leistungen des Waldes für zukünftige Generationen bestimmt werden.

Besonders schützenswerte Lebensraumelemente dürfen unter keinen Umständen der Nutzung geopfert werden, auch wenn sie vielleicht noch keinen rechtlichen Schutz geniessen. Der Nutzen muss sich dem Schutz unterordnen. Nutzungsformen wie beispielsweise die Bienenweide, sind unbedingt förderungswürdig und gleichzeitig von existentieller Bedeutung.

 

Dauerwald

Im Zuge einer Holznutzung werden die Prinzipien und Grundsätze des Dauerwaldes beachtet.

 

Tierwelt

Besondere Anforderungen der Tierwelt wie die Vogelbrutzeit, verbieten eine Nutzung. Zwischen März und Oktober sollte grundsätzlich auf Holznutzung verzichtet werden, wobei besondere Ereignisse wie Sturm, Insektenkalamitäten oder Überpolulationen ein Handeln erforderlich machen und rechtfertigen können.

 

Vor Ort

Bei all unseren Tätigkeiten bevorzugen wir die Zusammenarbeit mit regionalen Arbeitskräften, Unternehmern und Partnern.

 

 

 

Naturschutz im Sinne der Gesetze

Die bestehenden Gesetze bilden nur den erforderlichen Rahmen. Wir müssen in unserem Handeln zur Förderung und zum Schutz von Waldlebensräumen über diesen Rahmen hinausgehen.

 

Mensch - Tier - Pflanze

Wir sind der Überzeugung, dass Wald Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanze gleichermaßen ist. Wir müssen in unserem Handeln ein ausgewogenes Maß finden, um allen Dreien - Mensch, Tier und Pflanze - gerecht zu werden.

 

"Lebensraumflächen"- Prozessschutz

Waldlebensräume bestehen aus vielen kleinen Bausteinen, die wichtige Grundlage der Biodiversität sind und unseres Schutzes bedürfen. Unser Ziel ist es, dass wir diese Elemente durch die Stilllegung von mindestens 20% aller Flächen fördern, so dass dort natürliche Prozesse möglichst unbeeinflusst ablaufen können.

 

Lebensraumvernetzung

Vollständig ungenutzte und genutzte Flächen müssen in einem Netzwerk so miteinander verbunden sein, dass möglichst der gesamte Waldlebensraum von den stillgelegten Flächen ökologisch profitiert.

 

Maximaler Schutz unserer Böden

Dem Schutz des Bodens muss besonderes Augenmerk geschenkt werden. Nur ein intakter Boden bildet die Lebensgrundlage für Mensch, Tier und Pflanze.

 

Totholz

Totholz erfüllt verschiedene Funktionen. So dient es beispielsweise als Nährstoffquelle und Wasserspeicher und auch für die Erhaltung von Artenvielfalt ist es von besonderer Bedeutung. Daher müssen wir eine Anreicherung der Waldlebensräume mit stehendem und liegendem Totholz von 40 fm/ha erreichen. Erst ab diesem Wert ist ein signifikanter Anstieg der Artenvielfalt zu erwarten.

 

Biotopbäume

Biotopbäume gehören mit zu den kleinsten Einheiten von Waldlebensraumelementen, deren Bedeutung jedoch nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Eine Anreicherung von Biotopbäumen/ Biotopinseln und deren Schutz auf ganzer Fläche ist unser Ziel.

 

Methusalembäume

Besonders alte Bäume sind unbedingte Voraussetzung für den Erhalt einiger sehr seltener Arten, sind kulturhistorische Zeitzeugen und leisten einen signisfikanten Beitrag zur Artenvielfalt. Der Schutz dieser alten Bäume verlangt unsere besondere Aufmerksamkeit.

 

Mischwälder

Wir sind der Überzeugung, dass allein der baumartenreiche Mischwald zukunftsfähig, stabil und leistungsfähig ist. Durch den Menschen geschaffene Monokulturen sind anfällig, gefährdet und artenarm. Nur ein natürlich entstandener Reinbestand sollte gefördert und geschützt werden.

 

Natürliche Waldgesellschaften

Wir orientieren uns an den natürlichen Waldgesellschaften. Nur diese über Jahrtausende entstandenen Gesellschaften gewährleisten die Zukunfts-, Anpassungs- und Leistungsfähigkeit des Ökosystems Wald.

 

Naturverjüngung

Der Wald muss imstande sein, sich selbst aus eigener Kraft zu verjüngen. Dies erspart nicht nur dem Menschen Arbeit. Die natürliche Verjüngug stellt vielmehr eine maßgebliche Voraussetzung für den langfristigen Erhalt eines stabilen und anpassungsfähigen Ökosystems dar.

 

Historische Waldnutzungsformen

Die Nutzung des Waldes durch den Menschen hat teilweise besondere Formen von Waldlebensräumen geschaffen, die eine hohe Artenvielfalt fördern. Diese historischen Waldnutzungsformen sollten ergänzend zu den ansonsten unbeeinflussten natürlichen Entwicklungen und Prozessen gefördert werden.

 

SUCHEN UND KAUFEN WALD

Der von uns erworbene Wald wird Eigentum unserer gemeinnützigen Initiative und unterliegt somit vollständig dem Prinzip der Gemeinnützigkeit. Damit garantieren wir die uneingeschränkte und langfristig gesicherte Bindung an unsere Ziele.

INFORMIEREN UND KLÄREN AUF

Schulungen, Erlebnistage und Waldführungen bzw. "Waldspaziergänge" erachten wir als einen wichtigen Bestandteil unserer Arbeit. Ohne das Verständnis für die Natur und das Mitwirken der Menschen ist Naturschutz nicht möglich!

 

BERATEN WALDBESITZER

Gerne beraten wir Sie bei naturschutzfachlichen sowie waldbaulichen Maßnahmen und Überlegungen.

 

PFLEGEN WALD

Gerne übernehmen wir dauerhaft die Pflege Ihres Waldes, wenn Sie unsere Grundsätze befürworten und unser Verständnis von Waldlebensräumen teilen.

 

ERFASSEN UND ANALYSIEREN WALDLEBENSRÄUME

Gerne erfassen wir in ihrem Auftrag Ihren Waldlebensraum.